Projekte - 175 Jahre Krankenhaus Bietigheim
175 Jahre Bietigheim

Geschichte

Die Geschichte des Krankenhauses Bietigheim geht auf das Jahr 1841 zurück. Damals wurde das Stadtspital an der Metter mit zwei Zimmern für Kranke mit ansteckenden Krankheiten errichtet. Mit diesem damals als „Armen- und Krankenhaus“ bezeichneten Spital stand den Bürgerinnen und Bürgern eine Einrichtung für medizinische Versorgung, Pflege und Unterbringung zur Verfügung. Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte ein enormer Fortschritt in der medizinischen Wissenschaft und in der Bevölkerungsentwicklung ein. 1875 wurde das Spital organisatorisch vom Armenhaus getrennt und offiziell als Spital beziehungsweise als Krankenhaus bezeichnet. Trotz mehrfacher Erweiterungen stieß das Haus an der Metteran seine Kapazitätsgrenzen. 1912 beschloss der Gemeinderat der Stadt Bietigheim den Bau eines Städtischen Krankenhauses auf der „Gaishälde“. Im Jahr 1914 wird das neue Krankenhaus mit einem „Operationszimmer“ und 75 Betten für Patienten der Inneren Medizin und Chirurgie in Betrieb genommen. Wegen der Gefahr möglicher Fliegerangriffe wurde das in der Nähe zur Bahnlinie liegende Krankenhaus Bietigheim 1945 in das Kleiningersheimer Schloss verlegt, bevor es drei Jahre später wieder rückverlegt wurde. Nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs wurde das Bietigheimer Krankenhaus aufgrund des steigenden Bedarfs an Krankenversorgung bis heute mehrfach umgebaut und erweitert und in seiner Leistungsstruktur weiterentwickelt.

Aus Anlass dieses Jubiläums wurde in Kooperation mit der Bietigheimer Zeitung eine Sonderbeilage aufgelegt. Neben einem historischen Rückblick und einem Ausblick in die weitere Entwicklung stelle sich darin alle medizinischen Fachabteilungen des Krankenhauses Bietigheim-Vaihingen dar.